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Der Abschluss - ein Anfang

Münster. Welche Bedeutung Weiterbildung für ein Unternehmen hat und wie wertvoll die Entwicklung der Persönlichkeit der eigenen Mitarbeiter*innen ist, darüber diskutierten das KAB Bildungswerk und Vertreter*innen von Weiterbildungseinrichtungen.

Münster. Welche Bedeutung Weiterbildung für ein Unternehmen hat und wie wertvoll die Entwicklung der Persönlichkeit der eigenen Mitarbeiter*innen ist, darüber diskutierten das KAB Bildungswerk und Vertreter*innen von Weiterbildungseinrichtungen aus sieben weiteren Ländern bei ihrer Konferenz in Tschechien.

Zwei Jahre lang hatten sie sich im Projekt „Bildung+digital?!“ über die Chancen von digitaler Weiterbildung für Erwachsene ausgetauscht. Nun schloss das Projekt mit diesem letzten Treffen in Frýdek-Místek in Tschechien ab.

Darum ging es bei diesem Austauschtreffen: Die gastgebende Einrichtung Asociace odborníků v andragogice besser kennen zu lernen, Impulse zum ersten Schwerpunktthema Bildung in Unternehmen zu bekommen und sich zum zweiten Schwerpunktthema digitale Evaluation in der Erwachsenenbildung auszutauschen.

Gianna Risthaus aus Wesel, Josef Mersch und Ortrud Harhues aus Münster waren für das Bildungswerk der KAB angereist. „Der Austausch mit den Projektpartner*innen ist so wertvoll, dass sich die lange Anreise auf jeden Fall lohnt“, war sich Risthaus mit ihren Kolleg*innen einig.

Welche Bedeutung Weiterbildung für eine Unternehmensentwicklung, für Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterbindung haben kann, machte der Einführungsvortrag von Tereza Lipoldová an verschiedenen Beispielen und der Auswertung einer Befragung von Beschäftigten und Unternehmen aus Tschechien deutlich. Dass es dabei nicht nur um die Entwicklung von unmittelbar verwertbaren Kompetenzen gehen kann, sondern es darum gehen muss Bildungsprozesse bei Erwachsenen anzustoßen, war der Konsens in der anschließenden Diskussion.

Im zweiten Teil der Konferenz beschäftigten sich die Erwachsenenbildner*innen mit verschiedenen Evaluationsmethoden. Es wurde deutlich, dass digitale Auswertungen sehr gute und differenzierte Rückmeldungen ergeben - vorausgesetzt, die Seminarteilnehmenden beteiligen sich auch daran.
Am Schluss der Konferenz blickten die gut 30 Konferenzteilnehmer*innen auf die zwei Jahre Projektzeitraum zurück. Die Auswertung machte deutlich, dass gerade unter den Pandemiebedingungen der europäische Austausch sehr hilfreich war.

Durch den Blick über den Tellerrand der eigenen Einrichtung wurden die Bildungsträger  angeregt, neue digitale Werkzeuge, neue Tools auszuprobieren. So war beispielsweise die erste hybride Konferenz 2020 auch ein neues Lernfeld für die Erwachsenenbildner*innen selbst. Die Erfahrungen mit hybriden Veranstaltungen flossen direkt in die Bildungsarbeit der Jahre 2021 und 2022 ein.

„Das Projekt „Bildung+digital?!“ kam für uns exakt zur richtigen Zeit“, sagte Gianna Risthaus, Digitalbeauftrage des KAB Bildungswerkes, sehr zufrieden.


Text/Foto: Ortrud Harhues
07.09.2022

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